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Der Shih-Tzu hat durch sein vornehmes Äusseres und sein offenes Wesen die ganze Welt für sich eingenommen. Einst im Buddhismus als “heilige Hunde” geschätzt, haben Shih-Tzu’s viel von ihrem orientalischem Charme bis zum heutigen Tag beibehalten.
Der buddhistische Glaube ist eng verbunden mit dem Glauben an Reinkarnation. Man glaubte, dass die Seele eines Menschen in Gestalt eines kleinen Hundes wiedergeboren wird. Diese kleinen, klugen Hunde wurden “heilige Hunde” oder “Opferhunde” genannt. Sie lebten in den buddhistischen Tempeln, wo sie als sehr wertvoll galten.
Im 19. Jahrhundert war die Kaiserwitwe Tzu-Hsi sehr an der Haltung und der Zucht dieser Hunde interessiert. Die ersten Exemplare dieser Hunde wurden 1930 nach England exportiert. Zur gleichen Zeit gelangten auch Exemplare nach Skandinavien. Damit begann die Shih-Tzu-Zucht in der westlichen Welt.
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